Stadt, Land, Fassade
Die Hauptfassaden des Kö-Bogen werden aus fast weißem Naturstein und Glas in flächenbündiger Anordnung erstellt. Die unterschiedlich großen Glas und Natursteinkomponenten bilden komplexe Muster, welche die modulare Ordnung nicht auf den ersten Blick erkennen lassen. Während zur Königsallee und zum Hofgarten der gesetzte Charakter der Gebäude durch eine vertikale Ordnung unterstützt wird, verstärkt eine horizontale Ordnung den dynamischen Charakter zum Schadowplatz und zum Gustaf-Gründgens-Platz.
Auf den Seiten zum Hofgarten und zur Königsallee gibt es fünf Meter breite und zwei Meter tiefe, diagonale Fassadeneinschnitte. Der auf diese Weise entstehende Außenraum ist mit skulpturalen Elementen besetzt, die zum Teil intensiv begrünt werden. Die Begegnung von Stadt und Landschaft, um die es am Kö-Bogen geht, wird so im Gebäude selbst thematisiert: Natur und Architektur sind miteinander in einzigartiger Weise verknüpft.
Neue Topadresse: Business Place to be
Die Eingänge zu den Büros sind der Königsallee und dem Hofgartens zugewandt. Für jedes der beiden Gebäudeteile ist ein repräsentativer Haupteingang mit großzügigem Foyer und eigener Aufzugsgruppe mit Treppenhaus vorgesehen. Den Haupteingängen ist je einer der begrünten Gebäudeeinschnitte zugordnet. So entsteht eine einmalige und für den Standort am Hofgarten absolut authentische Eingangssituation.
Der Eingang zur Parkgarage ist unabhängig von der Erschließung der Obergeschosse in der Passage zwischen Hofgarten und Schadowplatz leicht zu finden.
Die ungewöhnliche Gebäudegeometrie lässt auf den drei Bürogeschossen abwechslungsreiche Grundrisse entstehen, die sich gleichwohl konventionell nutzen lassen. Die Gebäudeeinschnitte schaffen Akzente in den Bürogrundrissen, bevorzugte Orte für Konferenzräume und Pausenzonen.
Bei einer Gebäudetiefe von überwiegend circa 16 Metern lassen die Bürobereiche unterschiedliche Nutzungen zu: dreibündig mit beidseitig angeordneten Bürobereichen und flexibel nutzbarer Kernzone, Großraumbüros, sowie Mischformen mit Zellen und Gruppenbüros.
Die grünen Dächer Düsseldorfs
Die Terrassen der Innenhöfe im dritten und vierten Obergeschosse werden intensiv begrünt, mit Bäumen und Hecken bepflanzt und mit Wegen und Plätzen landschaftsplanerisch gestaltet. Sie stellen auf dieser Ebene den Bezug zum Hofgarten her. Gleichzeitig entstehen Oasen der Ruhe, in denen Büronutzer in einer einzigartigen Atmosphäre entspannen. Im 5. Obergeschoss befindet sich oberhalb der Brücke eine Dachterrasse mit spektakulärem Ausblick. Die Dachflächen über dem 5. Obergeschoss sind zum großen Teil begrünt.
Der Architekt Daniel Libeskind zeigt Skizzen, Grundrisse und Visualisierungen des Kö-Bogens aus der Entwurfsphase:
Die grafischen Darstellungen bzw. Visualisierungen entsprechen dem aktuellen Planungsstand, der noch weiter fortgeschrieben wird. Einzelne Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Es kann daher keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit übernommen werden.


Entgegen aller Nörgeleien und Negativbeiträge in den Medien möchte ich Ihnen sagen, das Konzept ist gelungen, Düsseldorf wird schöner. Darüber freue ich mich als echter Düsseldorfer sehr. Nun bin ich gespannt, ob auch “en nature” alles so wird wie ich es mir nach den Vorlagen und Skizzen vorstelle. Herzlichen Glückwunsch zu diesen Plänen und gutes Gelingen!
Gerd Ulrich
Als ebenfalls waschechte Düsseldorferin kann ich mich dem Urteil von Herrn Ulrich in keinster Weise anschließen!
Eine präpotente Scheußlichkeit, die da hochgezogen wird. Überflüssig und ärgerlich.
Genau das SchickiMickiFinanzHochglanzDüsseldorf,
von dem jedes NochMehr mehr als zuviel ist.
Da tut es mir um jeden alten HofgartenBaum leid, der für diesen charakterlosen Protzbau umgehauen wird!
Und das sind nicht wenige. Und werden immer noch mehr.
Ich muss eindeutig Gerd Ulrich zustimmen. Das Gebäude ist sehr ansprechend und mutig gestaltet. Es ist schön, dass man sich mal etwas Neues getraut hat. Die Kritik, dass das Gebäude “häßlich” oder gar “scheußlich” sein soll, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wie es vor den Umbaumaßnahm aussah, das war scheußlich. Ein gesichtsloser Platz auf dem der Schieneverkehr geregelt wurde, eine Notlösung nach den Zerstörungen des 2. Weltkrieges, gut das dies jetzt der Vergangenheit angehört. Ich wünsche ebenfalls gutes Gelingen und hoffe, dass auch der fertige Bogen, so gut aussehen wird wie auf den Entwürfen.
ich bin ebenfalls düsseldorfer und hochzufrieden damit, dass nach jahrzehnten der tausendfüßler, diese unserer stadt unwürdige scheußlichkeit, endlich verschwindet.
auch der jan wellem platz wird schön, zumindest den bildern nach. bislang war das doch auch ein schandfleck. und wo steht übrigens in stein gemeisselt, dass sich die oberfläche der erde/einer stadt niemals mehr wieder ändern darf ?
Der Kö-Bogen ist die Zukunft von Düsseldorf! Es wiederspiegelt Düsseldorf als moderne selbstbewusste Weltstadt. Es ist nie negativ wenn eine Stadt moderner wird und wenn man mehr Bäume will kann man auch auf’s Land ziehen!
Über Geschmack, Sinn und Unsinn lässt sich ja zweifenlos streiten.
Für mich war zumindest der Jan-Wellem-Platz und diese komische Brücke ein Schandfleck für unsere schöne Stadt.
Ich kann mich erinnern, dass der Rheinufertunnel ähnlich umstritten war,
nun ist wohl jeder Düsseldorfer stolz auf unsere schöne Rhein-Prommenade.